Psychoonkologische Begleitung

Nichts stellt einen Menschen vor eine größere Herausforderung wie die Diagnose einer schweren, vielleicht nicht heilbaren oder scheinbar tödlichen Erkrankung. Von einem Moment zum Anderen ist alles anders.

 

Die Welt verändert sich für den Betroffenen, sowie dessen Familie, Freunde und das soziale Umfeld. Ein Schwall von Gefühlen wie Ohnmacht, Wut, Hilflosigkeit u. v. m., gekoppelt an die Frage nach dem Warum, beherrschen oft das Empfinden und Denken.

 

Nicht selten rekrutiert eine Überforderung aus den plötzlich gestellten Anforderungen von Ärzten und Kliniken. Es müssen Entscheidungen zu den unterschiedlichsten Therapien, Ernährungsfragen und sonstigen Unterstützungsangeboten getroffen werden.

 

Familie und Freunde sorgen sich und wollen doch nur helfen. Alle verfolgen das Ziel: " Sie sollen wieder gesund werden."

Typische Aussagen:

Ich hatte das Gefühl die Erde bleibt stehen...

Bin ständig hochgeschreckt - keine Kontrolle - über Nichts

Panik....Angst......sterben......allein sein......

Was soll nun werden......

 



Was bedeutet Psychoonkologische Begleitung?

  • Es ist keine Psychosoziale Beratung zur Klärung von Rehabilitation, Rentenversicherung, Ernährung, Medizin, Pflege u.s.w.
  • Es handelt sich um die Begleitung des Menschen und dessen Angehörige, zusätzlich zu den von ihm gewählten medizinischen Behandlungsformen. Die Begleitung erfolgt wertfrei und neutral. Es geht dabei nicht darum zu heilen, sondern den Therapieprozess maximal zu unterstützen.

 

Es ist eine erwiesene Tatsache, dass Körper und Psyche eine Einheit bilden und in direktem Zusammenhang zueinander stehen. Die Kraft unserer Gedanken und Emotionen beeinflussen maßgeblich den Verlauf von Erkrankungen, somit auch Krebs, MS, Parkinson u. a.. Besonders unsere emotionalen Stimmungslagen und Glaubenssätze können Veränderungen im Immunsystem des Körpers bewirken.

 

Ziel ist es, dass der Betroffene seine Fähigkeiten zur Aktivierung der Selbstheilungskräfte entdeckt und einzusetzen lernt; damit er die, von ihm erwählten, medizinisch notwendigen Maßnahmen als sinnvoll und hilfreich annehmen kann. Er soll ganzheitlich an diesem Prozess mitwirken.

Das bedeutet:

Das aktive Mitwirken des Betroffenen kann keine Medizin ersetzen,aber sie wunderbar unterstützen.

Das Wissen darum, dass ich selbst meine Gesundheit beeinflussen kann.

Ich meine Ressourcen finden und einsetzen kann.

Psychoonkologische Begleitung bedeutet auch:

" ...den Tagen mehr Leben geben und nicht dem Leben mehr Tage .."


Was genau passiert denn da?

Wir sind Ihr Begleiter auf dem Weg mit der Erkrankung zurecht zu kommen, den Alltag zu bewältigen und heraus zu bekommen, welche Bedürfnisse Sie haben, damit Ihr Leben - dennoch oder trotz der Erkrankung - lebenswert ist.

 

Themen können sein:

  • was gibt mir Kraft, Ruhe, Mut und Energie
  • wie finde ich meine Zukunft - Ziele
  • wie etabliere ich mehr Lebensqualität und Lebensfreude
  • was hilft mir, die Therapie besser zu vertragen
  • wie gehe ich mit Konflikten um
  • was geschieht mit meinen Beziehungen zu Menschen
  • was bedeutet die Krankheit - Chance - Gewinn
  • Lebensweg und Lebensplanung
  • Abschied - Trauer - Tod - Neubeginn
  • Frieden schließen............

 

Arbeitsmethoden:

Wir arbeiten auf der Grundlage des Bochumer Gesundheitstrainings und dem Prinzip IntuTrance - der Academy of Hypnotic Arts nach Jordan.

 

Ergänzend dazu nutzen wir Elemente aus:

Coaching, Pädagogik, Familientherapie, Hypnose, EFT - Emotional Freedom Techniques, EMDR - Eye Movement Desensitization and Reprocessing, Entspannungspädagogik - AT, PMR, Meditation, Stressmanagement u.s.w.

 

Wir sind für Sie da!

Wir hören zu und geben Raum ohne zu bewerten.

Wir begleiten Sie auf Ihrem Weg.

Bei uns finden Sie einen geschützen Raum und Sie können Ihre Gefühle offen zeigen.

Hier können Sie ganz Sie selbst sein.

 

Fühlen Sie sich angesprochen, dann setzen Sie sich mit uns in Verbindung.

Rechtlicher Hinweis:  Psychoonkologische Begleitung aktiviert die Selbstheilungskräfte und kann medizinische Behandlungen und Therapien positiv unterstützen und den Heilprozess beschleunigen. Sie ersetzt nicht die Diagnose oder die Behandlung eines Arztes oder Heilpraktikers. Es werden keine Heilversprechen abgegeben und eine Heilung im medizinischen Sinne kann auch nicht vorausgesetzt werden. Die Zusammenarbeit mit medizinischem Fachkräften ist grundsätzlich erwünscht.

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